Corona-Krise

Coronavirus trifft auch die Welt der Informatik

Durch die hohe Nutzung in den letzten Wochen steht das Netz kurz vor dem Zusammenbruch. Denn gerade in dieser Zeit haben viele Unternehmen auf Smart Working umgestellt, um den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, von zuhause aus zu arbeiten.

Wie es in einer aktuellen Pressemitteilung der Ingenieurkammer Provinz Bozen Smart heißt, trifft Covid-19 nicht nur die Wirtschaft und das Gesundheitswesen, sondern auch unser Netz. Das ruft die IT-Ingenieure auf den Plan, die einerseits auf eine beträchtliche Verlangsamung des Internets hinweisen und andererseits Unternehmen und Arbeitern nützliche Vorschläge mit auf dem Weg geben, um die Problematik richtig anzugehen. Denn sollte der Zugang zu Kommunikationsdienstleistungen, wie zum Beispiel Videokonferenzen, eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich sein, könnte das gravierende Konsequenzen für Unternehmen haben.  

Um einer zu hohen Belastung zuvorzukommen, muss man auf andere Lösungen zurückgreifen. Zum Beispiel wäre es sinnvoll, wichtige Daten, statt auf der Cloud, auf dem eigenen PC zu speichern. Ein Ansatz, den auch die Ingenieurkammer Bozen mit deren Präsident Giorgio Rossi unterstützt.

Dieser und andere Vorschläge kommen vom "Comitato Italiano Ingegneria dell’Informazione (C3I)", das zusammen mit der Ingenieurkammer nun Ratschläge zum richtigen Umgang mit dem Internet ausarbeitet.

Darunter eben die Möglichkeit, "lokal" zu arbeiten. Das heißt, unternehmensrelevante Daten auf der eignen Festplatte statt der Cloud abzuspeichern. Außerdem ist es empfehlenswert, sich nach zusätzlichen, italienischen Cloud-Anbietern umzusehen, um die klassischen zu entlasten.

Sollte die Belastung in den nächsten Tagen weiter zunehmen, bietet sich eine sparsamere Verwendung des Internets an, wobei besonders bei Unterhaltungsmedien Abstriche gemacht werden sollten, sodass auf produktiver Ebene mehr getan werden kann. Dabei helfen kann eine Sperrung von unwichtigen Programmen, die Cloud-Speicher und die Verbindung beeinträchtigen. Außerdem empfiehlt das C3I, die Leistungen der Cloud-Dienste genau zu beobachten. So kann verhindert werden, dass diese nicht zweckgemäß verwendet werden oder es zu ungerechtfertigten Veränderungen bei der Verfügbarkeit dieser Dienste kommt.

VOX News Südtirol / ja

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