Basisdienst ist unausweichlich

Kleinkindbetreuung: 33 Prozent in Basisbetreuung

In der abgelaufenen Woche, in der Bildungs- und Betreuungseinrichtungen ihre Tätigkeiten in Präsenz aussetzen mussten, sind rund 1000 Kinder in der Kleinkindbetreuung betreut worden.

Rund 1000 Kleikinder haben in der abgelaufenen Woche den Basisdienst besucht. (Foto: LPA/Greta Stuefer)

In "Normalzeiten" besuchen aktuell 3163 Kinder zwischen drei Monaten und drei Jahren eine Kita, einen Kinderhort oder eine Tagesmutter. Rund ein Drittel dieser Kinder konnte diesen Dienst auch in der abgelaufenen Woche in Anspruch nehmen, weil deren Eltern die dafür vorgesehenen Kriterien erfüllt haben. "Die Schließung von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen ist eine schwierige, aber zeitweise unausweichliche Entscheidung. Unausweichlich ist dabei aber auch, dass wir einen Basisdienst anbieten. Damit unterstützen wir Eltern, die ihre Berufstätigkeit nicht aussetzen können und keine andere Möglichkeit der Betreuung haben", hebt Familienlandesrätin Waltraud Deeg hervor. Man müsse sich jedoch bewusst sein, dass es immer darum gehe, Kontakte weiter einzuschränken, um damit das Infektionsgeschehen in einer gemeinsamen Kraftanstrengung beruhigen und herunterfahren zu können.

Impfung auch für Mitarbeitende der Kleinkindbetreuung

Parallel dazu werde an weiteren Strategien der Pandemiebekämpfung gearbeitet und Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählt als eine der wesentlichen Maßnahmen die Impfung gegen das Coronavirus. Diese Impfung ist nun auch für die rund 900  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (zwischen 18 und 65 Jahren) in der Kleinkindbetreuung möglich. "Ähnlich wie im Bildungsbereich ist es auch in der Kleinkindbetreuung wichtig, dass alle bestehenden Möglichkeiten genutzt werden, um den Schutz für die Kinder zu erhöhen. Ich bin überzeugt, dass viele dieses Angebot nutzen", sagt Deeg.

Voraussetzung dafür sei sicherlich auch, dass Informationen transparent und übersichtlich zur Verfügung gestellt werden. Aus diesem Grund können sich interessierte Mitarbeiterinnen an den Informationsveranstaltungen für das Bildungspersonal beteiligen. In der Zwischenzeit, also in der Phase in der man auf den Impftermin wartet, gibt es für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kitas, Kinderhorten und bei Tagesmüttern die Möglichkeit, sich wöchentlich kostenlos und auf freiwilliger Basis mittels Schnelltest in Apotheken oder bei Ärzten für Allgemeinmedizin auf das Coronavirus testen zu lassen.

VOX News Südtirol / ja