Programm des Team K Bruneck

"Mehr Team, mehr Miteinander, mehr Lebensqualität"

Das Team K Bruneck stellte in einer Aussendung an die Presse sein Programm vor. Im Zentrum stünde das Zusammenleben, das Wohlfühlen aller Generationen in Bruneck und eine nachhaltige Stadtentwicklung in allen Bereichen. Die Kandidatinnen und Kandidaten gingen auf die wichtigsten Themen ein.

Zum ersten Mal trete das Team K bei den Gemeinderatswahlen in Bruneck an. Die   Gruppe um Bürgermeisterkandidat Hugo Götsch bestehe aus sieben Frauen und sechs Männern. "Eine gute Mischung aus erfahrenen und neuen Kandidatinnen und Kandidaten aller Altersgruppen mit verschiedensten Kompetenzen", sagt Paul Köllensperger, Vorsitzenden des Team K  bei der Begrüßung.

Die erfahrenen Kandidaten kommen aus den Reihen der Bürgerliste Bruneck, allen voran der Spitzenkandidat Walter Huber, der aktuell für die Bürgerliste im Gemeinderat sitzt, er sagt: "Die Bürgerliste Bruneck ist seit 2005 ununterbrochen im Gemeinderat vertreten. Die Arbeit in der Opposition war sehr schwierig und demotivierend, alle eingereichten wurden aus politischen Gründen mit fadenscheinigen Argumenten versenkt. Die Bürgerliste Bruneck geht für die Wahlen 2020 neue Wege: Zukunft braucht Veränderung. Unter diesem Gedanken haben wir uns dem Team K angeschlossen und dadurch auch Ziele und Kräfte gebündelt". 

Besonderes Augenmerk auf die Wirtschaft legt Bürgermeisterkandidat Hugo Götsch: "Die Wirtschaft ist das Rückgrat für einen wichtigen Teil des Wohlstandes in der Gesellschaft. Eine Wirtschaft die für uns Menschen da ist. Erfolgreiche Unternehmen schaffen Wohlstand, der sich in Eigentum, Bildung und Infrastruktur, in Kultur und sozialem Ausgleich ausdrückt. Deshalb unterstützen wir regionale Kreisläufe mit unternehmerfreundlichen Rahmenbedingungen." Zur Wirtschaft zähle auch der Tourismus, den das Team K Bruneck unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit unterstützen wolle, sodass er fließend in ein neues Mobilitätskonzept für Bruneck übergehe. "Gäste werden auch weiterhin viel mit dem Auto anreisen, aber es ist unsere Aufgabe, dass sie einmal hier sich vorwiegend mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewegen", erklärt Götsch, der sich für öffentliche Radmobilität einsetzt. Im Tourismusbereich gelte es auch Parkplätze für Campinggäste zu schaffen, an denen sie entleeren und auftanken können, anstatt öffentliche Parkplätze zu besetzen und dort auch den Müll zu hinterlassen.

Nachhaltigkeit stehe auch in der Urbanistik an oberster Stelle, wie Paolo De Martin Flecco betont: "Es gilt den Bodenverbrauch zu reduzieren, Leerstände zu erheben und neuer Nutzung zuzuführen sowie Sanierungen dem Neubau zu bevorzugen."

"Bruneck ist Heimat für verschiedene Kulturen und Sprachen", sagt das Team K und spricht sich daher für eine Willkommenskultur aus, die Menschen aus anderen Ländern unterstützt, erklärt Mario Rusca. 

Multikulturalität und Mehrsprachigkeit beginne im Bildungswesen. Das Team K Bruneck befürwortet hierbei innovative und mehrsprachige öffentliche Bildungsmodelle vom Kindergarten bis zur Matura. "Dies ist auch im Sinne einer sozialen und generationenübergreifenden Politik", ergänzt Francesca Lo Feudo.

Die Jugendkandidatin Anna Vicentini wünscht sich Bruneck als einen qualitativ hochwertigen Lebensraum für alle Generationen. Bruneck dürfe keine Stadt auf Zeit sein. Allen müsse ein qualitativ hochwertiger Lebensraum geboten werden, damit sie sich als Teil eines Ganzen fühlen, aktiv mitwirken und ihr Leben hier gestalten können. "Wir müssen vielsprachige, kompetente junge Menschen ausbilden und den hier lebenden Einwohnern auf Dauer eine stabile Wirtschaft garantieren, die langfristigen Wohlstand und sichere, naturnahe Wohnräume schaffen kann", betont sie.

Leistbares Wohnen und optimal genutzter Wohnraum seien auch Themen für Horst Pescolderungg und Verena Weinert. Familien, ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigung brauchten geeignete und bezahlbare Wohnräume, damit alle Generationen in Bruneck ihren Platz finden. "Mehrgenerationenhäuser, das Co-Housing, bietet interessante Möglichkeiten für Bruneck", meint Weinert. Wohnen in der Stadt braucht auch innerstädtische Erholungszonen und grüne Oasen. "Alle Altersgruppen – ob jung oder alt – haben das Recht, einen Ort zu haben, wo sie sich vom Alltagsstress erholen und gemeinsam austauschen können", betont Pescolderungg. Für Kinder seien dies Kinderspielplätze mit ordentlichen Spielgeräten, Wasserstellen und öffentlichen Toiletten.

Für eine lebenswerte Stadt aller Generationen brauche es eine funktionierende Gesundheitsversorgung. Die Gesundheit müsse auf allen politischen Ebenen mitberücksichtigt werden. Die Gemeinde solle mithelfen, die Entstehung von Krankheiten zu vermeiden. Soziale Probleme seien unsere gesundheitlichen Probleme von Morgen, ist Team K überzeugt. "Die Gemeinde kann ihren Beitrag leisten, dass das Gesundheits- und Sozialwesen gut zusammenarbeiten können. Sie kann Strukturen für die Gesundheit zur Verfügung stellen, diese an die öffentlichen Verkehrsmittel anbinden und den barrierefreien Zugang garantieren", erklärt Anna Lerchner.

Neben allen thematischen Schwerpunkten für Bruneck betont Gerhard Elzenbaumer die Wichtigkeit der Transparenz in der Gemeindeverwaltung. Beschlüsse müssten nachvollziehbar sein, Protokolle und Dokumente für die BürgerInnen leicht auffindbar sein. Außerdem wäre die Live-Übertragung von Gemeinderatssitzungen ein Zeichen der Bürgernähe. Sara Manfè brachte ihre Begeisterung darüber zum Ausdruck, mit welcher Leichtigkeit sich die Zusammenarbeit der verschiedenen Sprachgruppen im Team K Bruneck gestaltet:  "Die Grundhaltungen sind für alle die selben, nämlich Transparenz, Arbeit  für das Gemeinwohl ohne öffentliches Geld zu verschwenden und um die Interessen einiger weniger zu vertreten."

Zum Abschluss wurde betont: "Das Team K Bruneck bietet den Wähler/innen eine echte Alternative. Unser Credo lautet,  offene Gesprächs- und Diskussionskultur mit den Bürgerinnen und Bürgern, Diskussion auf Augenhöhe. Nicht nur kritisieren, sondern gemeinsam mit anderen die Zukunft von Bruneck und seinen Fraktionen gestalten."

 

VOX News Südtirol / nb

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