Meraner Piavestraße

Neues Grün, breiterer Gehweg und Aus für Bauruine

Seit über 20 Jahren steht in der Piavestraße eine Bauruine. Diese kann bald abgerissen und mit dem entstehenden Neubau das gesamte Areal zur Matteottistraße hin neu gestaltet werden: mit einem Kinderspielplatz, unter die Erde verlegten Parkplätzen, mehr Grün und einem breiteren Gehweg. Der Stadtrat hat am 15. September die notwendige Änderung des Durchführungsplans auf den Weg gebracht.

Die eingeleitete Änderung des Durchführungsplans betrifft eine knapp 2700 Quadratmeter große Fläche zwischen Piave-, Matteotti- und Harmoniestraße. "Dieses Areal ist völlig ungeordnet verbaut", so Bürgermeister Paul Rösch, der als Beispiele eine nie geschlossene Baulücke, vor allem aber ein Gebäude nennt, das bereits in den 1990er-Jahren abgerissen werden sollte. "Die Abrissarbeiten wurden damals begonnen, aber nie fertiggestellt", so Rösch. "Seitdem steht hier eine Bauruine, die ein Schandfleck für das Viertel ist", so Rösch weiter. Der neue Durchführungsplan sieht nun den endgültigen Abriss der Bauruine ebenso vor wie einen Neubau an dessen Stelle sowie die Schließung der bestehenden Baulücke. "Wir haben für diese Arbeiten klare Regeln festgelegt", sagt Rösch. So müssen bis auf drei verbleibende alle oberirdischen Parkplätze in eine Tiefgarage verlegt werden. "Dadurch ersetzen wir eine
bis dato versiegelte Fläche für Autoabstellplätze durch eine großzügige Grünanlage", erklärt der Bürgermeister.


Neben dieser Grünanlage wird im Zuge der Arbeiten der Gehweg verbreitert und
aufgewertet und dazu ein über 300 Quadratmeter großer Spielplatz geschaffen. Im ganzen Viertel müssen zudem Bäume, Hecken und Sträucher gepflanzt werden. "Auch entlang der Piavestraße werden hochstämmige Bäume gepflanzt", äußert Rösch. "Die so entstehende Allee ist zwar kurz, die Piavestraße bekommt dadurch aber erstmals einen Ansatz von Grün."


Die heute vom Stadtrat gutgeheißenen Änderungen am Durchführungsplan werden nun 30 Tage lang veröffentlicht. Alle Interessierten können die Änderungen einsehen und Stellungnahmen dazu abgeben, bevor der geänderte Plan endgültig beschlossen wird.
 

VOX News Südtirol / nb

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