Stau-Chaos

STF: "Brennerautobahn gefährdet öffentliche Sicherheit"

Wie die Süd-Tiroler Freiheit in einer Aussendung an die Presse muniert, verursacht die Brennerautobahn durch ihre schlechte Mautabwicklung mit den Automaten nun auch bereits unter der Woche riesige Staus und legt damit nicht nur den gesamten Verkehr im Wipptal lahm, sondern gefährdet auch die Sicherheit der Bürger, da es durch die Staus auf der Autobahn und den Ausweichverkehr auf der Bundesstraße für Rettungsfahrzeuge im Notfall kein Durchkommen mehr gibt.

Allein am Nachmittag des 23. September habe die Brennerautobahn wieder einen riesigen Stau verursacht, der sowohl auf der Autobahn, als auch auf der Bundesstraße bis kurz vor Franzensfeste zurückgereicht habe. Die Süd-Tiroler Freiheit fordert die Landesregierung endlich zum Handeln auf und prüft auch rechtliche Schritte gegen die Autobahn, wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit.

Die Mitarbeiter an den Mautstellen berichteten von chaotischen Zuständen, die sich jeden Tag auf der Autobahn abspielen. Auch an den Ausfahrten in Brixen und Bozen-Nord bildeten sich inzwischen täglich Staus, die bis auf die Autobahn zurückreichen und dort ein zusätzlicher Risiko für die Autofahrer darstellen.

"Grund für die Staus sind einzig und allein die Maut-Automaten, die schlecht funktionieren und zu enormen Verzögerungen führen. Laut Auskunft der Bediensteten will die Autobahn jedoch weitere 10 Mitarbeiter durch Automaten ersetzen und wird damit das Stau-Chaos noch weiter verschärfen", kritisiert die Süd-Tiroler Freiheit.

Die Brennerautobahn muss sich die Frage gefallen lassen, warum man es wenige Kilometer weiter nördlich ─ an der Mautstelle in Schönberg ─ schafft, dasselbe (und teilweise noch größere) Verkehrsaufkommen ohne Staus abzuwickeln, während man auf der Südtiroler Seite ständig ein Stau-Chaos verursacht.

Da das Land Südtirol Anteilseigentümer an der Brennerautobahn ist, werde die Süd-Tiroler Freiheit das Chaos auf der Brennerautobahn bei der Oktober-Landtagssitzung zur Sprache bringen, denn so könne es nicht weitergehen, heißt es abschließend aus der Partei.

 

VOX News Südtirol / nb

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