Wildbachverbauung: Uferpflege an der Talfer

Längs der Talfer in Bozen wird derzeit die Ufervegetation gepflegt. Neue Schilder weisen auf die Wasserstandsschwankungen hin. Derzeit führt die Landesagentur für Bevölkerungsschutz an der Talfer in Bozen die jährlichen Uferpflegemaßnahmen durch. Dank dieser konstanten Pflegeschnitte wird die Ufervegetation entlang der Talfer in jung und elastisch gehalten, damit sie bei Hochwasserständen wie letztes Jahr Ende Oktober flexibel bleibt und kein Hindernis zum abfließenden Wasser darstellt, erklärt Bauleiter Philipp Walder vom Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord in der Agentur für Bevölkerungsschutz. Jedes Jahr werden andere Uferabschnitte durchforstet, um eine höhere Altersvielfalt der Vegetation zu erhalten und um die Eingriffe optisch und vor allem auch ökologisch vertretbar zu gestalten. Im Einsatz sind Vorarbeiter Albert Premstaller und sein Team. Leider, stellt Bauleiter Walder fest, müssen die Arbeiter immer wieder entlang der Geh- und Radwege weggeworfenen Müll entfernen. Warnung vor Schwankungen des Wasserstandes Im Zuge der Uferpflegemaßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit der Eisackwerk G.m.b.H., Betreiberin des Kraftwerks St. Anton, einige zusätzliche Warnschilder aufgestellt, die auf die starken Schwankungen des Wasserstandes gerade im Bereich der Talferwiesen hinweisen: Denn im Frühling und vor allem im Sommer begeben sich immer wieder Personen bis ins Bachbett der Talfer, wo sie vom plötzlich ansteigenden Wasser überrascht werden. Durch die Hinweistafeln soll das Bewusstsein für diese Gefahr gebildet werden. [gallery ids="https://www.voxnews.online/wp-content/uploads/2019/03/Uferpflege-Talfer-1.jpg|Um den Schutz vor Hochwasser zu erhöhen, werden derzeit entlang der Talfer in Bozen wieder Uferpflegemaßnahmen durchgeführt. Foto: LPA/Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord,https://www.voxnews.online/wp-content/uploads/2019/03/Uferpflege-Talfer-2.jpg|Im Zuge der Uferpflegemaßnahmen werden auch Hinweisschilder entlang der Talfer aufgestellt, mit denen vor Wasserpegelschwankungen gewarnt wird. Foto: LPA/Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord"]

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