Wildbachverbauung: Ufersicherung und Dienstweg entlang der Etsch

Von der Marlinger Brücke bis nach Sinich errichtet das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd am orographisch linken Etschufer einen Dienstweg. Der derzeit bestehende Dienstweg längs der Etsch von Sinich (Gemeinde Meran) nach Bozen wird zusätzlich als Radweg genutzt, berichtet Projektant Peter Egger, Direktor im Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd in der Agentur für Bevölkerungsschutz. Der orographisch linke Etschdamm verläuft im Abschnitt Meran-Bozen hauptsächlich parallel zur Eisenbahnlinie. Die derzeit fehlende Verbindung von drei Kilometern Länge zwischen Sinich und Meran wird nun ergänzt. Neue Stützmauern und Zäune Um in Zukunft die Sicherheit bei Hochwasser und der verschiedenen Nutzer zu gewährleisten, wird längs des neuen Dienstweges ein Uferschutz aus Zyklopensteinen errichtet, erläutert der Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Rudolf Pollinger. Als Abgrenzung zu den Geleisen wird ein zwei Meter hoher Metallzaun errichtet und zwischen Radweg und Fluss ein knapp über einen Meter hoher Holzzaun. Nach Abschluss der Erdarbeiten werden die Böschungen begrünt, der obere Bereich der Böschung wird mit Laubhölzern bepflanzt. Behelfsbrücke mit 40 Metern Spannweite Um die Arbeiten auszuführen, wurde mit der Abteilung Straßendienst eine provisorische Brücke mit einer Spannweite von über 40 Metern auf Höhe der Obstgenossenschaft Cafa in Untermais errichtet, sodass die direkte Zufahrt von der MeBo zur Baustelle gewährleistet ist. Die Arbeiten werden von Seiten der Agentur für Bevölkerungsschutz in Eigenregie von spezialisierten Arbeitern durchgeführt. Die geplanten Kosten der Arbeiten, die Anfang März aufgenommen wurden und voraussichtlich zwei Jahre dauern, kosten werden sie eine Million Euro.

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