Chaos im Gesundheitsbetrieb

Zerzer richtet immer größeren Schaden an

Wie die Süd-Tiroler Freiheit in einer Pressemitteilung erklärt, wird der der Schaden, den Generaldirektor Zerzer im Südtiroler Gesundheitsbetrieb anrichtet, wird immer größer. "Nicht genug damit, dass fehlerhafte Schutzausrüstung an die Ärzte und Pflegekräfte verteilt wurde, nun windet man sich auch noch um die vermeintliche Bestellung einer zweiten Ladung im Wert von 25 Millionen Euro", so Sven Knoll. "Heute berichten Medien davon, dass der Vertrag mit dem Ost-Tiroler Labor Walder ─ das in den letzten Wochen einen großen Teil der Corona-Testungen für Südtirol durchgeführt hat ─ von Zerzer gekündigt wurde, weil Walder Kritik an den Testmethoden in Südtirol geäußert hat. Mit professionellem Krisenmanagement hat das alles nichts mehr zu tun" kritisiert Knoll weiter.

"Wer Kritik am Gesundheitswesen äußert, wird einfach mundtot gemacht oder mit rechtlichen Konsequenzen bedroht. Die Firma Oberalp, die im guten Glauben dem Land Südtirol Hilfe leisten wollte, wird im Regen stehen gelassen, da sich im Gesundheitsbetrieb plötzlich niemand mehr an eine zweite Bestellung erinnern kann" so der Landtagsabgeordnete Sven Knoll.

Wie die Partei mitteilt, werde von den Bürgern permanent Verantwortungsbewusstsein in der Corona-Krise gefordert, im Südtiroler Gesundheitsbetrieb wird jedoch laut Sven Knoll ein Skandal nach dem anderen produziert, ohne dass die Führungsriege die Verantwortung dafür übernehmen will.

"Das Vertrauen der Ärzte, Pfleger und Patienten in das Süd-Tiroler Gesundheitswesen wird jeden Tag mehr beschädigt" stellt der Parteivorsitzende klar.

"Wenn man ein so wichtiges Unternehmen wie den Gesundheitsbetrieb nicht professionell führen kann und nur mehr Schaden anrichtet, ist es Zeit zu gehen" so Knoll abschließend.

VOX News Südtirol / fa

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