Bozen Umwelt

Eisack: Flusslauf in Bozen wird weiter aufgewertet

Wenn an diesem Montag, 25. März die Bagger bei der Loretobrücke in Bozen auffahren, werden die Sicherungs- und Revitalisierungsarbeiten am Eisack fortgeführt.

Die Arbeiten zur Verbesserung von Hochwasserschutz und Naturschutz am Eisack in Bozen werden fortgeführt. Mit Umweltgeldern des Kraftwerks Kardaun der Alperia Greenpower in Höhe von 900.000 Euro wird das fünfte Baulos der Sicherungs- und Revitalisierungsarbeiten finanziert, die vor fünf Jahren begonnen haben.

Arbeit an drei Standorten

Derzeit wird an drei Standorten gearbeitet: Zwischen Rombrücke und Palermobrücke wird am orografisch linken Ufer die Sanierung der Ufermauer mit Mikropfählen fortgeführt, die Arbeiten an der naturnahen Ufergestaltung sind bereits im Gange. Auch bei der Eisenbahnbrücke unterhalb der Reschenbrücke laufen die Arbeiten zur Sicherung der Brückenpfeiler und zur Strukturverbesserung des Flussbetts schon. An diesem Montag (25. März) beginnt die Strukturverbesserung orografisch rechts unterhalb der Loretobrücke; im vergangenen Jahr konnten nicht alle vorgesehenen Lenkbuhnen eingebaut werden, da der Wasserstand aufgrund der Schmelzwasserführung zu hoch war. Eine Buhne ist ein quer in einen Fluss gebauter Damm, der das Ufer schützen soll, Lenkbuhnen sind besonders niedrig und liegen vollständig unter der Wasseroberfläche.

Bauleiter und Projektant ist der Direktor im Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd Peter Egger, die gewässerökologische Begleitplanung obliegt Peter Hecher vom Landeswarnzentrum in der Agentur für Bevölkerungsschutz. Die Baustellen leitet Martin Pfitscher, im Einsatz sind die Bautrupps mit Vorarbeiter Michael Helfer.

Vorher: Das Archivbild zeigt den Eisack in Bozen im April 2013 mit geringer Abflussmenge, fortschreitende Erosion an den Ufern gefährdet die Stabilität der Schutzbauten. Foto: LPA/Agentur für Bevölkerungsschutz
Nachher: So stellt sich die Situation am Eisack in Bozen nach Beendigung des 4. Bauloses im Juni 2018 mit höherer Abflussmenge dar, die naturnahe Ufersicherung ist verdeckt, die Lenkbuhnen aus Zyklopensteinen lenken die Strömung zur Flussmitte.
Ufersicherung mit Mikropfählen: Die Fundamente der bestehenden Ufermauern werden gesichert, danach werden die Strukturen mit Flussmaterial überdeckt, damit naturnahe Ufervegetation wachsen kann. Foto: LPA/Agentur für Bevölkerungsschutz
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