Parteien Südtirol

“Jasmin, beende doch selbst diesen Postenschacher.”

Mit Entsetzen verfolgt die Freiheitliche Jugend die aktuelle Debatte rund um die Aufstockung der Regionalregierung. Dies teilt der Jugendkoordinator der “Freiheitlichen”, Hannes Zingerle (im Bild links), in einer Pressemitteilung mit.

Auslöser für die gegenwärtige Empörung ist der SVP-Postenschacher um Südtirols jüngste Landtagsabgeordnete, Jasmin Ladurner (im Bild rechts), sowie das Vorhaben der SVP die Regionalregierung aufzustocken, um dadurch die 25-jährige Neoabgeordnete der SVP mit einem Posten in der Regionalregierung versorgen zu können. Jasmin Ladurner war bei den Landtagswahlen 2018 mit 6825 Vorzugsstimmen auf der SVP-Liste in den Südtiroler Landtag und gleichzeitig auch in den Regionalrat gewählt worden.

Der SVP geht es vorwiegend um eine PostenbeschaffungHannes Zingerle

Für den Großteil der Südtiroler Landtagsfraktionen, so der freiheitliche Jugendkoordinator Zingerle in seiner Aussendung, gilt der Verwaltungsapparat der Region seit längerer Zeit als überflüssiges Organ, welches sehr wenige Kompetenzen innehat und doch sehr viel Steuergeld beansprucht. Auch der von vielen Südtiroler Bürgern getragene und ausgefüllte Autonomiekonvent hätte kein gutes Haar an der Regionalverwaltung gelassen.

“Dass die Diskussion um eine Aufstockung der Regionalregierung erst dann aufgeflammt ist, nachdem feststand, dass durch die Zusammensetzung der Landtage in Trient und Bozen ein deutschsprachiger Assessor weniger in dieser Regierung Platz hat, zeigt einmal mehr, dass es der SVP vorwiegend um eine Postenbeschaffung geht!”, so der Freiheitliche Jugendkoordinator Hannes Zingerle.

Abschließend appelliert Zingerle stellvertretend für die Freiheitliche Jugend an Südtirols jüngste Landtagsabgeordnete: “Liebe Jasmin, setz diesem Postenschacher doch endlich ein Ende und sei ein Vorbild für die Jugend, indem Du dieser überflüssigen Diskussion einen Riegel vorschiebst und Dein Desinteresse für die Aufwertung dieses Apparates kundtust! Dein besonderer Einsatz für die Jugend wird an vielen anderen Orten und Stellen mehr und sinnvoller benötigt!”

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