Sarntal Wirtschaft

“Mitnondur” – 11 Sarner Gastbetriebe bilden größtes Restaurant der Alpen

Die flächenmäßig größte Gemeinde Südtirols ist um eine kulinarische Attraktion reicher: 11 Gastbetriebe schließen sich “mitnondur” – das heißt in der Sarner Mundart “gemeinsam” – symbolisch zum “größten Restaurant der Alpen” zusammen. Die Gastronomen möchten bei potenziellen Gästen mit einer weiteren Besonderheit punkten: Bei der Zubereitung der unterschiedlichsten Leckereien legen die Küchenchefs größten Wert auf die Verwendung von Produkten und Erzeugnissen aus dem Sarntal, bzw. aus Südtirol. Damit stärken sie in besonderem Maße die lokalen Wirtschaftskreisläufe. Am Donnerstag wurde das einzigartige Kulinarium im Parkhotel Laurin in Bozen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das gastronomische Angebot in der Destination Sarntal ist riesengroß. Zum einen, weil das Sarntal als flächenmäßig größte Gemeinde Südtirols 1200 Restaurant-Sitzplätze bietet. Zum anderen, weil die Auswahl vom Gastbetrieb mit dem typischen Südtiroler Gasthaus-Flair bis hin zu Restaurants mit allerfeinster und gehobener Gourmet-Küche reicht. Kulinarischer Genuss also auf vielen verschiedenen Ebenen und in den unterschiedlichsten Nuancen.

Diese Vielfalt spiegeln auch die 11 Partnerbetriebe der Initiative “mitondur” wieder, zu denen etwa das Alpes Bad Schörgau, der Braunwirt und der Gasthof Höllriegl in Sarnthein, der Gasthof Sonne in Astfeld, der Gasthof Rabenstein in Muls, das Hotel Feldrand in Weißenbach, der Penserhof in Pens, das Gasthaus Elisabeth in Asten, das Boutique Hotel Kircher und die Sunnolm in Reinswald, sowie der Fischerwirt in Durnholz zählen. Gemeinsam wollen sie in den nächsten Monaten Gäste aus dem In- und Ausland mit ihren Köstlichkeiten begeistern.

“Jeder Küchenchef präsentiert in seiner Menükarte auf einer eigenen ‘mitnondur’-Seite jene Feinschmecker-Gerichte, über die sich die Gäste im Rahmen dieses einzigartigen Kulinariums in seinem Betrieb freuen dürfen. Es sind sozusagen die ‘Musts’, die ein Gast unbedingt probiert haben muss. Über das ganze Jahr werden die Spitzenköche das Menü auch ändern und immer wieder neue Spezialitäten zum Probieren anbieten. Für Feinschmecker lohnt es sich also durchaus, mehrmals im Lieblingsrestaurant vorbeizuschauen”, erklären Sonja Florian, Präsidentin des Tourismusvereins Sarntal und Günther Kröss, Obmann der HGV Ortsgruppe Sarntal unisono.

Das Projekt “mitnondur” zeichnet eine weitere, nicht unwesentliche Besonderheit aus. Bei der Zubereitung der diversen Köstlichkeiten achten die Küchenchefs mit penibler Sorgfalt darauf, dass nach Möglichkeit nur einheimische Produkte aus dem Sarntal, bzw. aus Südtirol verwendet werden. “Somit profitieren auch die Sarner Betriebe, sowie die Hersteller aus der näheren Umgebung von dieser unverwechselbaren und nachhaltigen Kooperation – in erster Linie Tourismus und Landwirtschaft, die hier Hand in Hand gehen. Alle gemeinsam eben. Oder um es noch einmal auf sarnerisch zu sagen: “mitnondur”, unterstreichen Sonja Florian und Günther Kröss.

Um in der Öffentlichkeit auf die Initiative “mitnondur” aufmerksam zu machen, werden die 11 Partnerbetriebe jedes Jahr im Mai zu einem Open-Air-Event laden. Heuer wurde aus diesem Anlass der Sarner Aperitivo Lungo im Parkhotel Laurin organisiert, der am Donnerstag im Anschluss an die Medienkonferenz über die Bühne ging. In dessen Rahmen wurden bunte Cocktails und kleinen Delikatessen mit Sarntal-Bezug serviert – umrahmt von guter Musik. Gleichzeitig stellten sich die gesamte “mitnondur”-Gruppe und die Sarner Produktanbieter der Öffentlichkeit vor, während einige Spitzenköche der einzelnen Betriebe ihre Künste zum Besten geben. Nicht fehlen durften das Sarner Traditionshandwerk Sarner Gschick und die Bäuerinnen von “Ollerhond Selbergmochts”.

Ein gelungener Auftakt also für die “mitnondur”-Gruppe, die in den kommenden Monaten natürlich hofft, möglichst viele Gäste mit ihren Spezialitäten verwöhnen zu dürfen.

Sarner Köche, Gastronomen und Partner des Projektes “mitnondur”. Foto: Alex Filz
Die Initiatoren des Projektes “mitnondur”: V.l.: Oberhöller, Perkmann, Kröss, Wenter
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