Politik Südtirol

“Schlechter Postdienst ist Mangel an Lebensqualität”

Was passiert mit den Zuschüssen seitens des Landes? Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair fordert in einer Presseaussendung eine fundierte Analyse bei den unübersehbaren Problemen bei der Postzustellung und entsprechende Maßnahmen zur Behebung. Bürger und Betriebe würden sich über verspätete Zustellungen beklagen. Trotz der üppigen Zuwendungen seitens des Landes an die Post funktioniere der Dienst nicht, so Mair.

“Ein kürzlich getroffenes Abkommen zwischen der Autonomen Provinz Bozen und Poste ltaliane, welches dem Land etwa drei Millionen Euro jährlich kosten soll, sollte die Zustellungssicherheit von Briefsendungen oder Zeitungen gewährleisten. Damit dieser Dienst auch an Samstagen gewährleistet werden soll, entfallen weitere 1,5 Millionen Euro an die Post”, gibt die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair in ihrer Aussendung zu bedenken und verweist auf die derzeit herrschenden Missstände.

“Vor über einem halben Jahr teilte aufgrund einer schriftlichen Intervention im Landtag der Landeshauptmann mit, dass das Ziel dieser Maßnahme eine schnellere und funktionierende Postzustellung in unserm Land sei”, hält Mair fest und verweist auf ihre Anfrage. “Die üppigen Zuwendungen seitens des Landes waren bisher wohl kaum zielführend, denn die Beanstandungen seitens der Bürger und Betriebe wachsen. Es wird zu erörtern sein, was mit den Beträgen, welche das Land der Post zur Verfügung stellt, tatsächlich verbessert worden ist”, so die freiheitliche Landtagsabgeordnete.

“Ein funktionierender Postdienst in Südtirol muss zum Standard gehören, zumal der Einsatz von öffentlichen Geldmitteln gerechtfertigt werden muss”, fordert Ulli Mair. “Die Versorgungssicherheit – vor allem in den peripheren Gebieten – ist eine unerlässliche Notwendigkeit. Wenn der Postdienst nur eingeschränkt funktioniert, so bedeutet dies für die Bürger einen Mangel an Lebensqualität und für die Betriebe wirtschaftliche Einbußen und mangelnde Wettbewerbsfähigkeit”, erläutert die Landtagsabgeordnete.

“Der Landeshauptmann ist nun gefordert umgehend zu intervenieren, auch um sicherzustellen, dass die Zuwendungen seitens des Landes zur Behebung der Probleme bei der Post beitragen. Sollte das Hauptproblem beim Personalmangel liegen, so muss eine Strategie entwickelt werden, welche das Berufsbild samt Entlohnung attraktiver machen“, so die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair abschließend.

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