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Schneefälle: Probleme weiterhin im Bahnverkehr

Während sich auf der Brennerautobahn Verkehr und Situation wieder normalisiert haben, kommt es im Bahnverkehr insbesondere auf der Brennerbahnlinie und im Pustertal weiterhin zu Einschränkungen.

Nach den starken Schneefällen und aufgrund vereister Schneemassen gibt es im Bahnverkehr in Südtirol auch am Sonntag den ganzen Tag über erhebliche Verzögerungen und Zugausfälle. Im Pustertal und auf der Brennerlinie fahren die Züge mit reduziertem Fahrplan. Ausnahme ist die Vinschger Bahn, die regulär fährt. Aufgrund der kritischen Situation auf vielen Straßen kann kein Schienenersatzdienst mit Bussen eingerichtet werden, Verzögerungen sind auch bei den öffentlichen Busdiensten nicht auszuschließen. Da weitere Schneefälle angekündigt sind, ist auch weiterhin mit Einschränkungen im Bahnverkehr sowie insgesamt im öffentlichen Nahverkehr zu rechnen.

Eingeschränkter Bahnverkehr im Pustertal

Wie die Bahngesellschaften mitteilen verkehren die Züge im Pustertal am heutigen Sonntag nur stündlich, und zwar jene mit Abfahrt in Franzensfeste zur Minute .20 und jene mit Abfahrt in Innichen zur Minute .50. Der Eisenbahnabschnitt zwischen Innichen und Sillian bleibt voraussichtlich auch am heutigen Sonntagvormittag noch für den Bahnverkehr gänzlich gesperrt.

Brennerbahnlinie

Die am Samstag verhängte Sperre der Brennerbahnlinie konnte bereits am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr aufgehoben werden. Internationale Züge könnten den Brennerpass passieren. Weiterhin zu Einschränkungen kommt es jedoch im Regionalverkehr. So entfallen am heutigen Sonntag auf der Brennerbahnlinie im Abschnitt Bozen – Brenner insgesamt 9 Regionalexpresszüge (RV – Regionale Veloce). Es sind dies folgende Züge:

  • die RV-Züge mit Abfahrt in Bozen um 9.32 Uhr, 13.32 Uhr, 15.32 Uhr und 19.32 Uhr
  • und die RV-Züge mit Abfahrt am Brenner um 6.08 Uhr, 13.08 Uhr, 15.08 Uhr, 17.08 Uhr und 21.08 Uhr.
  • Zugreisende müssen den gesamten Tag über zudem mit erheblichen Verspätungen rechnen.

    AB 16 Uhr wurde die Brennerbahnstrecke für den internationalen Zugverkehr wieder freigegeben.
    Bis zu 80 Minuten Verspätung hatten Regionalzüge noch am Samstagnachmittag am Bozner Bahnhof. Die Informationspolitik der Fahrdienstverantwortlichen ist völlig unzureichend.
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