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Tipps für eine bessere “Work-Life-Balance”

Sie ist in aller Munde: Die Work-Life Balance. Ständige Erreichbarkeit, kaum noch Freizeit, immer längere Arbeitszeiten. Doch wie schafft man den Ausgleich zwischen Beruf- und Privatleben? Wir verraten es Ihnen!

 

Doch zunächst einmal: Was steckt eigentlich hinter dem Mythos “Work-Life Balance”?
Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern “work” (Arbeit), “life” (Leben) und “balance” (Gleichgewicht) zusammen. Das Ziel ist es, eine gute Balance zwischen dem zeitlichen Aufwand des Berufslebens auf der einen Seite und den privaten Aktivitäten auf der anderen Seite zu schaffen. Weder die persönlichen Interessen noch die beruflichen Anforderungen sollten dabei im Leben zu kurz kommen. Es gilt für sich selbst ein gesundes Maß zu finden, denn eine 50 – 50 Aufteilung ist fast unmöglich. Welche Bereiche als Pflicht und Stress empfunden werden und was als kraftgebende “Quality Time” wahrgenommen wird, ist dabei ganz individuell.

Warum ist diese Balance so wichtig?

Gerät unsere Balance ab und an aus dem Gleichgewicht, ist das noch leicht zu verkraften. Eine dauerhafte Benachteiligung eines Teils kann jedoch schwerwiegende Auswirkungen haben. Die bekannteste ist das Burnout Syndrom. Diese stressbedingte Erkrankung lässt sich durch eine gute „Work-Life-Balance“ vermeiden.
Oftmals ist das Erreichen persönlich gesteckter Ziele der Beginn einer fortlaufenden Spirale. Wir vernachlässigen unsere Hobbys, Freizeitaktivitäten und soziale Kontakte, um beruflich voranzukommen. Vielen Menschen ist dabei nicht bewusst, dass das private Glück und generelle Ausgeglichenheit auch zu beruflichen Erfolgen führen kann.

 

7 Tipps für eine perfekte Work-Life-Balance:

Selbstcheck
Was fehlt mir? Was stresst mich? Und was tut mir eigentlich gut? Wenn wir uns darüber im Klaren sind, können wir uns konkret für das Zeit nehmen, was uns glücklich macht. Egal ob Sport, Zeit mit Freunden oder einfach nur eine Auszeit auf der Couch.

Leerlauf nutzen
Egal ob wir 15 oder 60 Minuten zur Arbeit brauchen – diesen Leerlauf sollten wir für die Dinge nutzen, die sonst auf der Strecke bleiben: mal wieder Oma anrufen, lesen oder einfach nur mal Tagträumen. Und auch die Mittagspause kann, neben einer gesunden Mahlzeit, die uns Energie schenkt, zum Beispiel mit einem wohltuenden Spaziergang mit den Kollegen gefüllt werden.

Sea You Soon
Je eher der Urlaub im Voraus geplant wird, desto länger hält die Vorfreude. Auf ein festes Ziel hinzuarbeiten, motiviert. Die Reise verschieben oder stornieren, weil gerade viel los ist? Auf keinen Fall! Und noch ein Tipp: Das Handy im Urlaub öfter mal im Zimmer lassen.

Step by Step
Am Wochenende ist bei vielen der Hausputz angesagt. Zeit zum Chillen oder für Unternehmungen bleibt da wenig. Daher: Unter der Woche täglich nur eine Kleinigkeit erledigen und Samstag und Sonntag bleiben frei.

Zeitmanager
Der Freitagabend naht doch die To-Do Liste ist noch lang. Das liegt zum einem an Zeitfressern wie Facebook oder dem Kaffeeklatsch mit Kollegen und zum anderen an falschen Prioritäten. Deshalb einen Zeitraum festlegen (an besten gleich morgens) in dem unangenehme Aufgaben erledigt werden. Und dabei sich weder vom Handy noch den Kollegen stören lassen.

Feierabend
Habe ich die Mail verschickt? Hat der Chef angerufen? Oft geistert uns zu Hause der Job noch im Kopf herum – das stresst. Ein bewusster Abschluss des Arbeitstages hilft. Leichter fällt uns das mit Ritualen, wie zum Beispiel einer Tasse Tee direkt nach der Ankunft zuhause.

Realistisch bleiben
Ganz ehrlich: Wir können nicht jede Aufgabe in kurzer Zeit perfekt abliefern. Gerade Frauen neigen dazu, sich nur widerwillig eine Überbelastung einzugestehen. Deshalb sollten sie sich auch mal trauen Nein zu sagen, wenn das Limit an Aufgaben erreicht ist.

 

Nehmen Sie sich die Zeit, um Ihre Ziele klar zu definieren und an einer ausgewogenen Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu feilen:
“Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.” – Ernst Ferstl

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